Steckbrief Barbados
- Inselstaat in der Karibik
- Gesprochene Sprachen: Englisch, Bajan (Barbados-Kreol)
- Währung: Barbados-Dollar
- Entfernung zu Deutschland: 7.400 Kilometer
- Persönliche Ziele: Ankommen, Schnorcheln, Wandern
Barbados von West nach Ost (und wieder zurück)
Unsere erste Nacht...
... war sehr kurz. Das lag an einigen Dingen, aber mehr dazu gleich. Erstmal kommt hier ein kurzes Update zu unserer Anreise. Nachdem uns eine kleine, aber feine Delegation (ein dickes Danke an Rabea, Andre, Meini, Philipp und Christina) am Freitag am Bahnhof in Rheda verabschiedet hat, ging es Richtung Frankfurt Flughafen, wo wir eine Vorübernachtung gebucht hatten. A propos danke, ein riesiges Dankeschön geht an dieser Stelle auch an die vielen fleißigen Helfer zu Hause, die nach dem Rechten schauen und ohne die dieses Abenteuer gar nicht erst möglich gewesen wäre!
Aber zurück zur Anreise. Am Samstagmorgen hat uns Frankfurt mit Schnee begrüßt, unsere kleine Ente Ernest, die ich von meinen lieben Kollegen geschenkt bekommen habe, hat erstmal noch ein Bad im Schnee genommen, so schnell bekommt sie den nämlich nicht mehr zu Gesicht. ;-) Der Check-In verlief ohne Probleme (fühlt sich übrigens cool an, wenn man ungläubig gefragt wird, ob man denn gar keinen Rückflug gebucht hätte...) und der Flug an sich war auch recht unspektakulär (von ein paar Rentnern ohne Maske mal abgesehen, die wir aber durchaus erzogen bekommen haben).
Ruhig hingegen war unsere erste Nacht in unserem Appartement nicht, zuallererst muss man sich an die vielen Tiergeräusche gewöhnen, speziell ein Hahn in der Nachbarschaft krähte fast die ganze Nacht durch, keine Ahnung, was mit dem nicht stimmte. Zudem hatten wir so ab vier Uhr in der Früh einen Monsunregen, wie wir ihn bislang nur von den Seychellen kannten. Kommt besonders gut, wenn man unter einem Wellblechdach schläft, da wurde sogar Jens wach und das will was heißen! Normalerweise kann ich neben dem krepieren und er bekommt es nicht mit. ;-)
So, jetzt kümmern wir uns erstmal um ein Frühstück, der Kaffee wird dringend benötigt. Wir halten Euch voraussichtlich wochenweise auf dem Laufenden, erwartet also bitte kein allzu zeitnahes Update von uns.
(veröffentlicht am 09.01.2022)
Unsere ersten Eindrücke...
... sind unglaublich gut. Dafür, dass wir Barbados eigentlich gar nicht auf unserem To Do - Zettel hatten, überrascht uns die Insel mit ihren Einwohnern, Landschaften und Kultur umso mehr.
Die Bajans, wie die Einheimischen hier genannt werden, sind unheimlich höflich und entspannt. Das kann am Rum liegen, der hier auf der Insel hergestellt und an jeder Ecke verkauft wird, am Marihuana, welches mehr oder weniger legal käuflich erworben werden kann, oder einfach am britischen Erbe, schließlich sind die Engländer auch eines der höflichsten und feierfreudigsten Völkchen, die ich kenne. Reggae hört man hier überall, sei es am Strand, im Bus oder in der Stadt und quasi an jeder Straßenecke gibt es selbstgekochtes Essen oder Obst und Gemüse zu kaufen. Die Musik und vielen tollen Gerüche zusammen ergeben dann ein mega Urlaubsgefühl und lassen einen die aktuelle (Corona-) Situation fast vergessen.
A propos, Corona ist natürlich ein Thema, das merkt man daran, dass auf der Straße jeder Maske trägt und z.B. im Supermarkt beim Eintreten von jedem Kunden die Temperatur gemessen wird. In Bussen wird konsequent jedes Fenster geöffnet, die Restaurants dürfen nur die Hälfte der Plätze belegen und es herrscht eine nächtliche Ausgangssperre von 0 - 5 Uhr. Die Impfquote hier ist durchaus noch steigerbar, allerdings haben wir durch die vielen Maßnahmen ein gutes Bauchgefühl.
(veröffentlicht am 11.01.2022)
Guten Morgen...
... kann ich nur sagen. Es ist 06:15 Uhr, die Sonne geht gerade auf, der Ehemann schläft noch tief und fest und ich sitze bei meinem ersten Kaffee auf dem Balkon und denke mir, ich kann die Zeit gut für ein weiteres Update nutzen. Ausgeschlafen bin ich, die Nächte beginnen hier dadurch, dass es um 17 Uhr bereits dunkel ist, relativ früh, da hat man dann um sechs Uhr morgens durchaus schon seine acht, neun Stunden geschlafen.
Gestern haben wir einen Ausflug nach Bridgetown, der Hauptstadt von Barbados, gemacht. Da unser Appartement ca. 4 km entfernt liegt, sind wir mit dem Bus hingefahren und zurück gelaufen. Die Busfahrt allein war schon ein Erlebnis, hier fahren recht alte Busse, die in Deutschland sicher längst ausrangiert worden wären. Allerdings tun sie noch, was sie sollen, nämlich Passagiere von A nach B bringen. Zwar zugegebenermaßen nicht sehr komfortabel, aber die Strecken sind hier auf der kleinen Insel (430 km²) eh nicht lang, da kann man schon mal auf ein wenig Komfort verzichten. Dafür bekommt man direkt wieder die unglaublich tolle Atmosphäre mit, in den Bussen wird natürlich lautstark Reggae-Musik abgespielt, die braucht ein Bajan scheinbar wie die Luft zum Atmen.
Bridgetown selbst ist durchaus einen Tagesausflug wert, hier sieht man bunte Häuser, schöne alte Kirchen (die älteste, die Cathedral Church of Saint Michael and All Angels, wurde um 1660 erbaut) und den Hafen, an dem die vielen Tagestouristen von ihren Kreuzfahrtschiffen an Land gehen (dazu erzähle ich bestimmt auch nochmal was in einem eigenen Beitrag). An jeder Straßenecke gibt es Obst-, Gemüse- und Gewürzstände, die Verkäuferinnen sitzen an ihrem Stand und döppen Erbsen (etwas, das ich zuletzt vor 35 Jahren mit meiner Oma gemacht habe) und es riecht nach Zimt, Muskatnuss und Kardamom. Ja, und manchmal natürlich auch nach Marihuana, aber das passiert eher am Strand als in der Stadt.
Ernest darf selbstverständlich auf keinem Ausflug fehlen, ich habe mal direkt in einem Stadtpark ein Foto von ihm und der Barbados-Flagge gemacht. Das Wetter gefällt ihm hier übrigens schon deutlich besser als der Schnee in Frankfurt.
Oh, jetzt ist auch der Ehemann wach, das trifft sich gut, denn ich bin eh am Ende des Beitrags angekommen und der Magen meldete sich gerade auch schon in Erwartung eines Frühstücks. Dann schauen wir mal, was der Tag so bringt, ich melde mich bestimmt bald wieder. Bleibt gesund!
(veröffentlicht am 13.01.2022)
Essen und Trinken...
... geht für Backpacker wie uns ganz schön ins Geld. Die Preise in den Restaurants und im Supermarkt sind vergleichbar mit denen in Deutschland. Aber gut, wir sind ja a) eh nicht auf der schmalsten finanziellen Spur unterwegs und b) werden noch Länder kommen, in denen die Lebenshaltungskosten günstiger sind. Lecker ist es hier allemal.
Das Essen ist durchaus amerikanisch angehaucht und sehr deftig. Morgens isst man üblicherweise Pancakes oder French Toast (wer sich unter French Toast nichts vorstellen kann, das ist quasi wie "armer Ritter" zu Hause) und natürlich gibt es viel Fisch. Den "flying fish" gibt es zu jeder Tageszeit und in allen möglichen Varianten, z.B. "blackened" oder frittiert, dazu dann Coleslaw (also wieder amerikanisch), Pommes oder auch Reis. An den vielen kleinen Büdchen oder auch einfach mal aus einem Autokofferraum heraus kann man gutbürgerliche, von Mama gekochte Mahlzeiten erwerben. Da gibt es dann schon mal marinierte Hähnchenflügel mit Reis oder Mac'n'Cheese. In Summe also alles hochkalorisch, ich bin ganz froh, dass wir bislang immer Appartements als Unterkünfte hatten, so dass man auch mal selber kochen kann.
Chefette ist einen eigenen Absatz wert. Das ist hier eine sehr beliebte Fast Food-Kette, die in jedem etwas größeren Ort zu finden ist. Neben Burger, Chicken Wings und Pommes kann man auch Kartoffelbrei, Speerfisch und Delfin essen. Letzterer erzeugt bei uns allerdings eher ein Würgegefühl und wir haben ihn nicht probiert, irgendwie mussten wir sofort an Flipper denken. Auch beliebt bei Chefette sind die Rotis, die kann man prima als Zwischensnack nehmen. Dabei handelt es sich um wahlweise mit Kartoffeln, Curry oder auch Hähnchen und Rindfleisch gefüllte Teigtaschen, die vom Geschmack her ähnlich wie Samosas sind, falls die einer von Euch kennt.
Wenn man über unalkoholische Getränke berichtet, kann man festhalten, dass es diverse Kaltgetränke gibt, die Seegras bzw. -tang beinhalten. Seetang soll ja gut für die Gesundheit sein, da er voller guter Vitamine und Mineralstoffe steckt, allerdings schmeckt er auch so. Mein Fall ist es nicht, Jens fand den Geschmack nicht allzu schlimm, aber wir haben es mal bei einem Versuch belassen. Zu guter Letzt muss natürlich der Rum erwähnt werden, immerhin steht auf Barbados mit der Mount Gay Rum Destillerie die älteste Destillerie der Welt. Seit 1703 wird hier der Rum hergestellt und obwohl die Eigentümer im Laufe der Zeit mehrfach wechselten, war die Destillerie dauerhaft in Betrieb.Ich darf erinnern, ich mag keinen Rum! Aber Jens schon, der freut sich natürlich. Wir werden sicherlich noch einen Abstecher zur Destillerie machen und dann davon berichten. So, genug über Essen und Trinken gesprochen, ich mache mal Frühstück. Wir melden uns!
(veröffentlicht am 15.01.2022)
Speightstown...
... ist der Ort, an dem wir erstmal bis nächsten Mittwoch bleiben. Es handelt sich hierbei um ein kleines Fischerdorf, welches nicht allzu touristisch erschlossen ist und daher das echte Bajan-Leben zeigt.
Heute haben wir den "Errol Barrow Day" genutzt, um Speightstown und die umliegenden Strände zu erkunden. Errol Barrow war der erste Premierminister von Barbados. Da er so etwas wie ein Nationalheld ist, gibt es ihm zu Ehren heute einen Feiertag. Und ja, er scheint ganz schön viel für die Gesellschaft hier getan zu haben: Zugang zu Bildung für alle, Weiterentwicklung der Industrialisierung, Ausbau des Gesundheitswesens, Expansion des Tourismus und nicht zuletzt die Unabhängigkeit von Großbritannien.
Ich habe Speightstown gerade als Dorf bezeichnet, dabei ist es die zweitgrößte Stadt von Barbados. Mit knapp über 3.000 Einwohnern liegt sie allerdings weit hinter der Hauptstadt Bridgetown mit 110.000 Einwohnern zurück und fühlt sich entsprechend klein und dörflich an. Heute war im Ort aufgrund des Feiertages nicht viel los, sonst gibt es an jeder Ecke Obst und Gemüse zu kaufen und es sind gefühlt alle 3.000 Einwohner auf den Straßen. Speightstown hat auch einen kleinen Pier, wie es sich für eine von Engländern gegründete Stadt am Meer gehört. Da vom kleinen Hafen aus regelmäßig Handelsschiffe mit Zucker, Rum und anderen Waren nach England aufbrachen, wurde der Ort früher auch Little Bristol genannt.
Hier ist auch ein recht großer Busbahnhof, der einen zentralen Dreh- und Angelpunkt der Insel darstellt und den wir sicher in den nächsten Tagen für Ausflüge nutzen werden. Man darf also gespannt sein, was wir noch so auf der Insel entdecken. Bis denne, bleibt gesund!
(veröffentlicht am 21.01.2022)
Unser Sonntag...
... verlief relativ ruhig. Wir sind zunächst mit dem Bus nach Holetown gefahren, neulich auf der Fahrt von Bridgetown nach Speightstown sind wir schon durch den Ort gekommen und er war recht beeindruckend, so dass wir uns vorgenommen hatten, einen kleinen Abstecher dorthin zu machen. Busfahrten kosten hier übrigens immer den Einheitspreis von 3,50 Barbados-Dollar, was in etwa 1,50 Euro entspricht. Wie gesagt, ein wenig Abenteuer und Reggae-Musik inklusive.
Kurze Randnotiz: Viele Touristen findet man in den Linienbussen nicht, es gibt unzählige Taxi- und Minibusanbieter, die auf die kaufkräftige Kundschaft der amerikanischen und britischen Touristen ausgerichtet sind. Man zahlt für den zugegebenermaßen erhöhten Komfort dann aber auch locker mal das zehnfache im Vergleich zum Bus. Wir haben für uns entschieden, so wenig touristisch wie irgend möglich unterwegs zu sein, uns einfach unter die Einheimischen zu mischen und es ihnen gleichzutun (was z.B. Transport oder Essen angeht).
So, ich sagte ja eingangs, dass Holetown uns schon bei der Durchfahrt beeindruckt hat, heute haben wir uns dann die Zeit genommen, den Ort genauer unter die Lupe zu nehmen. Beeindruckend ist er insofern, als dass er sehr touristisch ist und sich die Reichen und Schönen in und um Holetown herum in den Hotelanlagen oder auch eigenen Anwesen niedergelassen haben. Wir haben in der Größenordnung bislang nur in den USA Hotels und Privatanlagen gesehen, man sieht nur Tore und dahinter bis zum Horizont parkähnliche Grundstücke, die sicher dann auch irgendwann zu Häusern führen. In Holetown selbst ist leider nicht mehr allzu viel alte Struktur erhalten, diese musste den schicken Neubauten mit Geschäften von Cartier, Ralph Lauren und Co. weichen. Dies ist besonders schade, weil Holetown eigentlich die erste Siedlung war, die die Briten 1627 auf Barbados errichteten und somit ausreichend Historie vorhanden sein müsste. Vielleicht meckere ich aber auch auf hohem Niveau, zum Staunen und einmal Durchspazieren ist Holetown einen Ausflug allemal wert.
Nachmittags waren wir wieder einmal schnorcheln, das geht an den Strandabschnitten von Speightstown für Anfänger sehr gut. Das Wasser fällt flach ab und man muss gar nicht weit herausschwimmen, um die ersten Korallen mit unzähligen Fischen zu sehen. Ich muss gestehen, ich weiß gar nicht, warum wir das Schnorcheln nicht schon früher für uns entdeckt haben. Man vergisst wirklich Zeit und Raum und tut einfach mal nichts, außer den Fischen zuzugucken. Hach, es könnte uns schlechter gehen. So, genug geschwärmt, ich berichte bald weiter. Macht's gut und bleibt gesund!
(veröffentlicht am 23.01.2022)
Der perfekte Tag...
... war definitiv bisher der heutige. Das Wetter heute Morgen spielte uns insofern in die Karten, als dass wir gestern schon geplant hatten, heute wandern zu gehen. Und als es dann heute früh ein wenig schauerte und eher bedeckt aussah (was ja zum Wandern eh besser als 30 Grad und Sonne ist), sind wir dann schon so gegen neun Uhr losmarschiert. Die Route, die ich ausgeguckt hatte, stand in keinem Reiseführer, sondern war eher nach Gefühl zusammengestellt. Und ich kann nur sagen, der Ausflug hat sich gelohnt. Als Wegzehrung haben wir uns Rock Cakes bei einem Bäcker gekauft. Wir hatten keine Ahnung, was das wohl ist, aber es gehört ja zu solch einer Reise dazu, einfach mal Sachen auszuprobieren. Kurze Anmerkung: Rock Cakes kommen aus England (wie soll es auch anders sein) und ähneln geschmacklich Scones, sie sind nur etwas härter und wie eine Bergspitze geformt, daher wohl der Name. Geschmeckt haben sie sehr gut!
Die Wanderung selbst hat definitiv Lust auf mehr gemacht und wir freuen uns schon, übermorgen gen Osten zu ziehen, wo es sehr gute Wandermöglichkeiten geben soll. Heute kamen wir schon durch tropische Wälder, hügelige Landschaften und kleinere, sehr beschauliche Ortschaften. Wir fühlten uns stellenweise ein bisschen wie auf den Green Lanes auf Jersey. Green Lanes sind Straßen in England, auf denen Wanderer immer Vorrang haben und Autos am liebsten gar nicht oder nur langsam fahren dürfen.
Heute Nachmittag waren wir wieder schnorcheln und das war das bislang absolute Highlight für uns auf Barbados. In den letzten Tagen haben wir immer mal den ein oder anderen schönen Fisch gesehen, aber heute sind wir in einen Schwarm geraten, der mit Sicherheit tausende Fische umfasste! Was für ein tolles Gefühl, sich einfach treiben zu lassen und mit dem Schwarm zu schwimmen.
Wenn jetzt gleich noch das am besten bewertete Bajan-Restaurant der Stadt einen Tisch für uns frei hat, dann ist der Tag vollends perfekt. Wir melden uns wieder, bleibt gesund!
(veröffentlicht am 24.01.2022)
Die Ostküste...
... gefällt uns richtig gut. Es ist sehr viel ursprünglicher, rauer und deutlich weniger touristisch hier als an der Westküste. Aber eins nach dem anderen.
Vorgestern sind wir zunächst mit dem Linienbus von Speightstown zum Flughafen gefahren. Unsere Vermieterin hatte gefühlt mächtig Respekt vor uns, dass wir den Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestreiten wollen, offensichtlich hält sie nicht allzu viel davon. Laut Plan hätte dann um 10:30, 11:00 und 11:30 Uhr ein Bus zum Flughafen gehen sollen. Als dann der erste Bus um 10:30 zwar die richtige Richtung, Busnummer, aber nicht den Flughafen als Ziel auswies, fing ich doch ein wenig das Schwitzen an und hatte schon die Befürchtung, dass unsere Vermieterin Recht behalten sollte. Glücklicherweise kam dann um 11 Uhr ganz pünktlich der nächste Bus und dieses Mal dann auch mit dem korrekten Ziel.
Am Flughafen dann haben wir uns einen Mietwagen genommen, unser Chevrolet Spark hat bislang gute Dienste geleistet. Glaubt mir, der muss hier einiges mitmachen. Die Anreise zu unserer aktuellen Unterkunft war recht abenteuerlich, was hier "Highway" genannt wird, ist in Deutschland bestenfalls ein Ackerweg. Wobei Ackerwege mit Sicherheit nicht so viele Schlaglöcher aufweisen.... Zudem gibt es hier keine Straßen- oder Ortsschilder, so dass man ein wenig im Blindflug (Randnotiz: Wir haben kein Navi oder mobile Daten auf dem Handy) unterwegs ist. An dieser Stelle geht ein lieber Gruß an meine Teams, die vielen Runden Geotastic mit Euch machen sich hier ordentlich bezahlt. Durch Hinweise z.B. an Kirchen oder Schulen weiß man dann, in welchem Ort man ist und kann sich grob orientieren. :-)
Natürlich haben wir es gut an unser Ziel, dem kleinen Örtchen Bathsheba an der Ostküste, geschafft und, was soll ich sagen, wir sind begeistert. Rein landschaftlich bzw. von der Küste her erinnert es uns sehr an Kalifornien oder Oregon. Daher fühlen wir uns gleich wie zu Hause. Unsere Unterkunft ist ein kleines Cottage (also eine Holzhütte) namens Matilda mit direktem Blick aufs Meer. Herrlich!
Unsere ersten Ausflüge haben wir hier an der Ostküste auch schon gemacht, aber davon berichte ich ein anderes Mal. Bis dahin, bleibt gesund!
(veröffentlicht am 28.01.2022)
Ich habe Euch...
... Berichte zu Ausflügen an der Ostküste versprochen, hier und auf den darauffolgenden Seiten werde ich nun sukzessive unsere Erfahrungen teilen.
Dank des Autos sind wir ja mobil, wobei mobil insofern eingeschränkt werden muss, als dass man für 13 km schon mal locker eine halbe Stunde Fahrtzeit einplanen sollte. Aber alles halb so wild, wenn wir etwas in diesem Jahr haben, dann Zeit. Die allerersten Ausflüge haben uns in die direkte Umgebung unseres aktuellen Wohnortes Bathsheba geführt, hier reiht sich ein botanischer Garten und Naturpark an den nächsten.
An botanischen Gärten besucht haben wir bislang den "Andromeda Botanic Garden" und den "Flower Forest". Die Gärten sind in privatem Besitz, gegen einen Unkostenbeitrag sind sie für Besucher geöffnet. Einheimische zahlen übrigens für die Gärten entweder nichts oder nur einen Bruchteil dessen, was von Touristen verlangt wird. Das ist für uns aber vollkommen in Ordnung und kennen wir aus anderen Ländern auch so.
Der Andromeda Botanic Garden wurde in den 50ern von der Gärtnerin Iris Bannochie ins Leben gerufen zu einer Zeit, als es auf der Insel nur Felder über Felder mit Zuckerrohr gab. Einen botanischen Garten zu errichten, in dem über 400 verschiedene Arten tropischer Pflanzen angebaut und sogar Früchte geerntet wurden, war ein absolutes Novum. Der Garten war zunächst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, sondern wurde privat genutzt. Erst seit 1988, als der Garten dem Barbados National Trust übergeben wurde, ist er für Gäste offen.
Der Flower Forest, hat uns irgendwie noch besser gefallen als der Andromeda Botanic Garden, allerdings ist die Entstehungsgeschichte auch eine andere. Wohingegen der Andromeda Garden zunächst als Familiengarten diente, hat man beim Flower Forest ganz bewusst eine ehemalige Zuckerrohrplantage in einen botanischen Garten konvertiert. Dass demzufolge allein seine Größe von 53 Hektar beeindruckend ist, ist unschwer zu verstehen. Dazu kommen tolle Aussichtspunkte auf den Atlantik, die übrigens auch unser Entchen Ernest begeisterten, sowie natürlich die Vielfalt an tropischen Pflanzen wie Bromelien, Strelizien, Sukkulenten und Palmen.
Im Gegensatz zu den sehr gepflegten botanischen Gärten gibt es noch weitere, eher naturbelassene Reservate, in denen man sehr gut wandern kann (Mini-Abenteuer inklusive). Dazu schreibe ich Euch allerdings erst morgen etwas, habt also ein wenig Geduld. Bis denne!
(veröffentlicht am 29.01.2022)
Die Naturparks...
... sind, wie schon im letzten Beitrag erwähnt, deutlich naturbelassener und ursprünglicher als die gepflegten botanischen Gärten. Ziel ist hier die Erhaltung der Artenvielfalt und die Lehre über die Historie der Flora auf Barbados. Uns haben die Parks besser gefallen als die Gärten, was auch daran liegen mag, dass sehr wenig los war, da die Touristen (speziell die Tagestouristen der Kreuzfahrtschiffe) eher die Gärten belagern.
Eigentlich ist auch klar, warum die Flip Flops tragenden Touristen zu den Gärten statt der Parks kutschiert werden, denn für ein paar der Streckenabschnitte brauchten wir tatsächlich unsere Wanderschuhe. Wir sind froh, dass wir sie schlussendlich eingepackt haben, die Wanderschuhe waren ein Gut, über das wir lange diskutiert und immer wieder neu auf die Packliste gesetzt und wieder entfernt haben. Wenn man mit Backpacks unterwegs ist, zählt jedes Gramm! Wie dem auch sei, die Wanderschuhe haben uns im "Coco Hill Forest" sehr gute Dienste geleistet. Den Forest besuchten wir nach einem ausgiebigen Regenschauer und wir wurden bereits am Eingang vom Besitzer, der übrigens mal in Münster gelebt hat, für unser Schuhwerk gelobt. Dadurch konnten wir nämlich jeden der angelegten (und nun zum Teil sehr schlammigen) Wanderwege begehen. Als Hilfestellung hat er uns dann auch gleich noch Wanderstöcke zur Verfügung gestellt, die wir später sehr zu schätzen wussten.
Der Coco Hill Forest ist, wie die botanischen Gärten auch, in privater Hand. Der Besitzer Mahmood Patel hat sich zum Ziel gesetzt, Besucher über die Artenvielfalt seines Landes zu informieren und zudem längst verloren geglaubte heimische Pflanzen wie Kaffee oder Mahagoni wiederanzusiedeln. Im Park selbst geht es über schmale Wanderwege rauf und runter, insgesamt 120 Höhenmeter haben wir gemacht. Klingt erstmal nach nicht allzu viel, allerdings waren die Wege stellenweise so schlammig, dass wir uns mit dem Wanderstock in der einen und Ästen von Bäumen in der anderen Hand vorwärts getastet haben. Wir sind einem anderen Paar begegnet, die nur mit Sportschuhen unterwegs waren. Da sah man dann dem Gesäß des Mannes an, dass er mehr als ein Mal ausgerutscht war. ;-)
Ein weiterer Park, den wir besucht haben, ist der "Welchman Hall Gully". Der Gully war früher eine riesige Höhle, die dann irgendwann eingestürzt ist. Heute wandert man quasi durch eine Schlucht hindurch, man kann sich durchaus vorstellen, wie die Gegend einmal ausgesehen haben muss. Links wie rechts des Weges gibt es einheimische Pflanzen, wie z.B. den bärtigen Feigenbaum oder den Pfauenstrauch, die Nationalblume von Barbados. Über einen Flyer bekommt man zahlreiche Informationen dazu geliefert. Auch hier sind wir kaum anderen Touristen begegnet, was auf der einen Seite ein bisschen schade ist, da durch Touristen ja nun auch Geld in die Kassen gespült wird, wir aber auf der anderen Seite die Ruhe sehr genossen haben.
Morgen erzählen wir Euch dann vom Codrington College und ich habe mir auch vorgenommen, einen eigenen Beitrag zu den Einwohnern hier zu schreiben, sie sind es nämlich wert!
(veröffentlicht am 30.01.2022)
Das Codrington College...
... ist das älteste theologische Lehrinstitut der westlichen Hemisphäre. Die ersten Gebäude wurden 1670 erbaut, damals gehörte das Gelände noch zu einer großen Plantage. Etwas später dann in 1715 und mit Hilfe der damaligen Queen Anne wurde das Hauptgebäude errichtet, in dem heute noch das College zu Hause ist. Hier kann immer noch Theologie studiert werden, im linken Flügel des College sind die Schlafsäle untergebracht und im rechten die Klassenzimmer und die Kapelle.
Leider durften wir aufgrund der Corona-Situation nur die Außenbereiche besichtigen, wir wären auch gern noch reingegangen, das hübsche Äußere versprach immerhin auch ein spannendes Innere. Der Campus des College ist allerdings auch einen Rundgang wert, hier hat man einen tollen Blick auf den Atlantik und die vielen Picknickplätze werden gern von den Einheimischen genutzt. Ein kleiner Fischteich rundete die malerische Umgebung ab.
Auch hier waren leider (oder schönerweise) wieder kaum andere Touristen unterwegs, eigentlich würde man es den Bajans wünschen, dass sich mehr Menschen für ihre Kultur und Geschichte interessieren, da beides durchaus spannend ist. Ach, zu den Bajans wollte ich ja auch noch etwas schreiben. Das mache ich dann einfach im nächsten Beitrag. Bis dahin! Bleibt gesund!
(veröffentlicht am 01.02.2022)
Die Leute hier...
... sind phänomenal und daher einen eigenen Beitrag wert. Wer nur kurz als Tagestourist auf der Insel ist, merkt schon rein oberflächlich schnell, dass hier jeder jeden grüßt. Immer. Sei es durch ein "How ya doin'?", ein Kopfnicken, ein Winken oder Hupen, es passiert einfach immer, und es werden dabei auch keine Unterschiede zwischen einheimischer oder touristischer Bevölkerung gemacht. Jetzt mag man sagen, ach, das ist wie im Rheinland, da macht man auch immer einen auf freundlich und gesellig, aber wenn es drauf ankommt, reicht die Freundschaft nicht allzu weit. Dem ist hier nicht so (wobei ich auch eine Lanze fürs Rheinland brechen muss, ich habe da einige Freunde fürs Leben kennengelernt)!
Ich gebe mal ein paar Beispiele. Anfangs waren wir beim Autofahren aufgrund des Linksverkehres und der eher schlechten Straßenbeschaffenheit noch eher zurückhaltend unterwegs und sind, wenn wir gemerkt haben, dass wir den Verkehr hinter uns aufhalten, an die Seite gefahren, um die Leute hinter uns vorbeizulassen. Hätte klappen können, aber da kannten wir die Hilfsbereitschaft der Bajans noch nicht. Die hielten nämlich einfach mit an und haben uns gefragt, ob sie uns helfen können. Das ist uns glatt mehr als ein Mal passiert, seitdem lassen wir keinen mehr vorbei, sondern fahren ein wenig schneller. ;-)
Beim Wandern ist es mehrfach vorgekommen, dass wir an Vorgärten vorbeikamen, in denen gerade der Rasen gemäht oder die Hecke getrimmt wurde. Sobald wir uns auch nur dem Grundstück näherten, wurde mit dem Mähen aufgehört und gewartet, bis wir daran vorbeigelaufen waren.
Das krasseste Erlebnis war aber eine Frau im Supermarkt. Die stand hinter uns an der Kasse und wir hatten leider Probleme mit unserer Kreditkarte, wodurch sich der Zahlungsprozess etwas in die Länge zog. Anstelle dessen, dass sie sie einfach an die nächste Kasse stellt, nahm sie die Tageszeitung, die sie noch erwerben wollte, zur Hand und fing erstmal ganz in Ruhe an zu lesen. Bei uns stellte sich dann nach ein paar Minuten heraus, dass die Kreditkarte gesperrt war und wir auch nicht ausreichend Bargeld für unseren Einkauf mit hatten. Als wir die Kassiererin dann fragten, ob wir die Einkäufe kurz irgendwo deponieren können, um nach Hause zu laufen und Geld zu holen, intervenierte die Frau hinter uns und hat einfach unseren Restbetrag, der immerhin ca. 20 € umfasste, übernommen. Sie meinte, wenn uns auf der Insel jemand Bedürftiges begegnen würde, könnten wir ihm die 20 € ja dann geben. So ist der Kreislauf hier auf der Insel. Wir fühlen uns mega gut aufgehoben und denken, von den Bajans kann sich jeder noch eine Scheibe abschneiden! In diesem Sinne, macht es gut, achtet aufeinander und bereitet doch mal jemandem eine kleine Freude. Es zahlt sich immer aus!
(veröffentlicht am 02.02.2022)
Um die St. Nicholas Abbey...
... kommt man als Tourist nicht drum herum. Dabei handelt es sich um ein Herrenhaus, das Mitte des 17. Jahrhunderts gebaut wurde und welches eines der letzten drei Herrenhäuser mit jakobinischer Architektur der westlichen Hemisphäre ist (das zweite steht auch hier auf Barbados und das dritte in Virginia in den USA).
Nicht nur, dass es von außen recht hübsch anzusehen und von innen sehr gediegen und edel ist, hat es innerhalb seiner vielen Jahrhunderte eine sehr spannende Historie zu erzählen. Der Erbauer des Hauses, Colonel Benjamin Berringer, zum Beispiel, wurde mutmaßlich von seinem Geschäftspartner Sir John Yeamans ermordet, weil dieser ein Auge auf seine Frau (und wohl auch auf die Besitztümer) geworfen hatte. In der Tat heiratete John Yeamans die Witwe Berringers zehn Wochen (!) nach dem Tod Berringers und übernahm das Herrenhaus und die dazugehörige Plantage. Verdächtig, würde ich sagen.
Das Haus blieb später nicht in Familienbesitz, sondern wurde im Laufe der Jahrzehnte immer wieder verkauft, zwischendurch gehörte es auch mal dem Chancery Court (also dem Gericht), da der damalige Besitzer sich hoch verschuldet hatte. Den letzten Eigentümerwechsel gab es in 2006, als der Architekt Larry Warren und seine Frau Anna das Haus kauften und es sich zum Ziel setzten, das kulturelles Erbe zu erhalten und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Plantage selbst, auf der mal Zuckerrohr angebaut wurde, ist in der Form nicht mehr in Betrieb. Dafür gibt es aber eine eigene Rum-Destillerie (die Destillationsanlage selbst ist deutsche Qualitätsarbeit, sie kommt nämlich aus Markdorf am Bodensee), eine Museumseisenbahn, die hier ihren Startpunkt für Touristenfahrten hat, ein paar exotische Vögel (unter anderem einen Kakadu namens Baby, mit dem ich mich direkt angefreundet habe) und natürlich kann man das Haus für Hochzeiten oder Feiern buchen.
Einen Ausflug ist die St. Nicholas Abbey und seine Umgebung auf jeden Fall wert, es gab auch abseits der Touristenpfade einiges zu entdecken. :-)
Leider neigt sich unser Barbados-Aufenthalt schon dem Ende, ich werde sicherlich noch einmal ein abschließendes Fazit schreiben (allerdings lässt sich unschwer erahnen, wie das wohl ausfallen wird) und auch noch einen Beitrag zur Tierwelt verfassen, den ich die ganze Zeit schon vor hatte. Bis dahin, bleibt gesund!
(veröffentlicht am 05.02.2022)
Die Tierwelt...
... ist sicherlich nicht zu vergleichen mit dem, was wir in Costa Rica gesehen hätten, aber trotzdem hielt Barbados doch auch ein paar Überraschungen parat.
Beim Autofahren zum Beispiel ist es hier mit den Affen (genauer gesagt mit den Südlichen Grünmeerkatzen) so, wie bei uns in Deutschland mit den Rehen. Sie können zu jeder Zeit die Straße kreuzen und Dir aus dem Gebüsch heraus vors Auto springen (sowohl am Tage als auch bei Nacht). Und sobald der erste Affe die Straße quert, hält man besser an, weil mit Sicherheit noch eine ganze Gruppe folgt. Glücklicherweise kann man hier ja eh nicht schnell fahren, so dass wir immer rechtzeitig zum Stehen kamen.
An Vögeln haben wir Kolibris, Barbados-Gimpel, Trauergackel, Kuhreiher und Halsbandsittiche gesehen. Ob letztere wirklich hier heimisch sind, wage ich zu bezweifeln, zumindest habe ich dies nicht erfolgreich im Internet recherchieren können. Wahrscheinlich lief die Geschichte ähnlich wie die der Kölner Halsbandsittiche ab, und sie sind von Privatpersonen ins Land gebracht und entweder freigelassen worden oder ausgebüchst.
An sich war dies natürlich noch nicht die allergrößte Auswahl an Vögeln, aber wir sind zuversichtlich, dass sich das sowohl auf den Galapágos-Inseln als auch in Brasilien noch ändern wird.
Von den vielen Fischen, die man beim Schnorcheln entdecken und beobachten kann, habe ich Euch ja schon erzählt. Wenn man dann noch in der passenden Region unterwegs ist, kann man auch Schildkröten (Karett-, Leder- und grüne Schildkröten) sehen. Wir haben sie allerdings nur vom Ufer aus beobachtet, man kann hier auch Katamaran-Touren buchen und dann mit angefütterten Schildkröten schnorcheln gehen. Da haben wir uns aber gegen entschieden, Tiere für den Tourismus anzufüttern, möchten wir nicht unterstützen. An sich passt das auch nicht zu dem, wie Barbados sich sonst um seine Schildkröten kümmert, denn an jedem Küstenabschnitt stehen Informationen, welche Schritte man dringlich einleiten soll, wenn man auf eine brütende Schildkröte trifft. Der Schutz der Schildkröten scheint zu funktionieren, Barbados hat die zweitgrößte Brutpopulation an Schildkröten in der Karibik.
Zu guter Letzt MUSS der Barbados Whistling Frog erwähnt werden. Ich kann Euch nur raten, den zu googlen und Euch ein Video (bitte mit Ton an!) anzusehen. Der Whistling Frog beginnt in der Abenddämmerung mit seinem "Konzert" und hört auch erst dann wieder auf, wenn die Sonne aufgeht. In den ersten Nächten dachten wir noch, dass unsere Unterkunft durch Elektrogeräte das Fiepen produziert, um Tiere vom Rasen fernzuhalten. Als dann aber auch in der zweiten Unterkunft jede Nacht die gleichen Töne zu hören waren, machte uns das stutzig und wir fingen an zu recherchieren. Meine Herren, wie ein so kleines Tier einen Menschen nachts wach halten kann. Trotz Ohropax war es mir anfangs nicht möglich, die Geräusche auszublenden. Mittlerweile gelingt es mir aber ganz gut, ich bin gespannt, ob ich den Frosch in Amerika beim Einschlafen vermisse.
A propos, ich hoffe, Ihr habt auf unserer Startseite gesehen, dass ich schon eine weitere Seite für unsere Berichte aus den USA angelegt habe (diese findet Ihr hier). Wir haben einen Mietwagen gebucht und werden es den Pet Shop Boys nachmachen - Go West! Spätestens aus Miami werden wir uns wieder melden, Euch bis dahin alles Gute und bleibt gesund!
(veröffentlicht am 07.02.2022)